Samstag, 17. August 2013

[Rezension] Der will doch nur spielen - Meg Cabot

Titel:
Der will doch nur spielen

Autor:
Meg Cabot

Art:
Chick-Lit, Liebesgeschichte, E-Mail-Roman

Verlag:

Seiten:
472

ISBN:
978-3-442-37567-7

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Buchauszug:
Dolly scheint seinen Namen nicht zu kennen. Sie nennt ihn Skiboy. Er ist nämlich Skilehrer.
Sie hat ihn gestern Abend kennen gelernt. GESTERN ABEND!!! UND SPRINGT DIREKT MIT IHM IN DIE KISTE!!! 

Inhalt:
Kate MacKenzie hat einen Job in der Personalabteilung vom New York Journal, den ihr ihre Freundin Jen besorgt hat. Nur leider versteht sie sich absolut nicht mit ihrer Vorgesetzten Amy Jenkins und als diese eine Beziehung mit dem Anwalt Stuart Hertzog eingeht, wird alles nur noch schlimmer für sie.
Dazu kommt, dass Kate zur Zeit bei ihrer besten Freundin Jen auf der Couch pennt, denn sie hat sich nach 10 Jahren von ihrem Freund Dale getrennt und findet nun einfach keine Bude, die sie sich leisten könnte. Erschwert wird das ganze dadurch, dass Jen und ihr Liebster momentan versuchen ein Baby zu bekommen und Kate sich einfach nur im Weg fühlt.
Doch dann kommt alles nur noch schlimmer für Kate. Sie soll eine Kollegin feuern, die überall in der Firma sehr beliebt ist und ab dem Zeitpunkt wird alles noch viel komplizierter. Das Stuart Hertzogs Bruder Mitch dann auch noch so eine Sahneschnitte ist und absolut lieb und nett zu ihr, macht das Leben für Kate nun auch nicht leichter.
Wir begleiten Kate und ihre Freunde, sowie die Anwaltsfamilie durch eine aufregende, lustige und verrückte Zeit. 


Persönliche Meinung:
Nachdem mir ja "Um die Ecke geküsst" so gut gefallen hatte, war für mich die ganze Zeit klar, dass ich die folgenden Bände auch lesen MUSS! Dies ist also der zweite Teil der New York Journal Reihe und diesmal begleiten wir Kate MacKenzie aus der Personalabteilung einige Zeit durch ihr chaotisches Leben.
Das ganze ist natürlich wieder in E-Mail Form geschrieben, abwechselnd mit ein paar Chataufzeichungen, Tagebucheinträgen, Briefen und Telefongesprächen. Dieser Stil gefällt mir nach wie vor richtig gut und trägt natürlich auch dazu bei, dass man das Buch einfach und locker lesen kann. Und das meine ich keineswegs irgendwie negariv, denn mir steht ab und an der Sinn nach solchen Büchern und im Moment ist es wieder an der Zeit.
Meg Cabot schreibt einfach unglaublich gut. Sie lässt uns mit den Characteren leben, lieben, denken und fühlen und ich liebe diese Art einfach. Die Charactere kommen trotz der E-Mail Form sehr gut rüber und man kann sie gut einschätzen. Vielleicht ja gerade wegen dieser Form.
Die Geschichte finde ich auch sehr gelungen. Die böse Chefin, die sich in den reichen arroganten Anwalt verliebt, der zufälligerweise aber einen total süßen und liebevollen Bruder hat. Ganz zu schweigen vom Rest der Familie Hertzog. Ein Vater der im Dauerurlaub ist, eine durchgeknallte Mutter die ich nur als Ziege bezeichne, die Schwester mit den chaotischen Kindern und die rebellierende kleine Schwester.
Dann Kate selber, sie ist eine wundervolle Persönlichkeit. Ich mag sie wirklich gerne und hätte mir noch mehr Seiten mit ihr vorstellen können.
Auch ihre Freundin Jen ist einfach super, so eine Freundin wünscht sich doch insgeheim jeder. Eine die immer zu hört und alles für einen tut.
Natürlich ist das, was Kate da alles passiert einfach zu crazy um Wirklichkeit zu sein, aber hey, Wirklichkeit haben wir alle genug. Und wer weiß wie es wirklich so in New York zu geht.
Die Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen Kate und Mitch finde ich richtig toll. Sie ist romantisch und kitschig, ja, aber eben nicht ZU kitschig. Mitch ist ein toller Typ und er passt wunderbar zu Kate.
Ganz bescheuert finde ich ja Dale, Kates Exfreund. Wie bitte hat sie das 10 Jahre mit diesem Kerl ausgehalten? Klar, das mit den Liedern über sie ist schon süß, aber mir kommt er vor wie der größte Dummbatz auf Erden. Ich würde es nicht mit ihm aushalten! 
Amy Jenkins hat mich richtig zur Weißglut gebracht zusammen mit ihrem ach so tollem arroganten Schnösel Stuart. Diese kleine Memme, die sich die ganze Zeit Hilfe bei Mami holt und über die böse böse Familie ablästert. Solche Leute hab ich ja gefressen! 

Bewertung:
Alles in allem hat dieses Buch 4 **** von mir bekommen. Ich kann es, wie auch den ersten Band, vollkommen weiter empfehlen. Gerade wenn man keine Lust auf eine tiefgründige, traurige oder schwere Geschichte hat, eignet sich das hier perfekt. Ich werde definitiv noch weitere Bücher von ihr lesen und hoffe sie werden mich auch so begeistern.
Challenges:
Dieses Buch möchte ich auch für die Taskchallenge verwenden, und zwar für die Aufgabe:
Lese ein Buch das mehr als 400 Seiten hat

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