Donnerstag, 14. Mai 2015

"The boy who knocked" von Sarah Jordan




"The boy who knocked"
Sarah Jordan
Selbstverlegt über Amazon
336 Seiten

Zur Zeit 3,45 Euro als Ebook
und 8,95 Euro als Taschenbuch










Inhalt:

Alara ist am Boden zerstört. Vor einem Jahr verlor sie ihren geliebten Freund Robin durch einen tragischen Bootsunfall. Seitdem ist für sie nichts mehr wie es war. Sie vermisst ihn und kann keine Freude am Leben mehr verspüren. Selbst ihre Familie oder auch ihre beste Freundin kommen nicht mehr an sie ran.
Sie geht zur Uni und dann verkriecht sie sich in ihrem Zimmer und denkt an Robin.
Erst als eines Tages Jayden an ihrer Tür steht, der seine Katze sucht, ändert sich Alaras Leben Schlag auf Schlag. Plötzlich empfindet sie wieder Freude am Leben und traut sich unter Menschen. Doch sie ist auch vollkommen überfordert mit diesen Gefühlen und wird von einem schlechten Gewissen Robin gegenüber geplagt.

Persönliche Meinung:

Schon das erste Buch von Sarah gefiel mir ja entgegen vieler negativer Meinungen sehr gut und ich war mir ziemlich sicher, dass ich hier nicht enttäuscht werde.

Und so war es auch. Ich mag Sarahs Schreibstil einfach gern. Natürlich ist das keine hochtrabende Literatur und ich finde auch, man sollte das einfach nicht erwarten. 

Alara ist eine junge Frau, die ihren geliebten Freund verloren hat. Durch diesen tragischen Unfall ist nichts mehr wie es einmal war und Alara kommt einfach nicht mehr klar mit ihrem Leben. Ich muss gestehen, dass ich das schon wirklich "komisch" und auch (schäm) etwas nervig fand. Natürlich ist das richtig schlimm, aber auch nach einem Jahr ist man so am Boden? Ich möchte darüber aber wirklich nicht urteilen, denn ich habe sowas nie erlebt und muss es hoffentlich auch nicht. Nicht so. Ich denke, man kann das dann auch nicht so wirklich nachvollziehen. Kalt gelassen hat mich das aber natürlich nicht. Bevor ihr jetzt ganz falsch von mir denkt ;-)

Als Jayden vor Alaras Tür steht wusste ich gleich, dass er nicht nur einen kurzen Auftritt haben wird (ich kannte den Klappentext etc. nicht) und siehe da...ich lag richtig. Auch was den weiteren Verlauf der Geschichte angeht, lag ich in allen Vermutungen richtig. Egal ob Jayden oder diese angeblich beste Freundin, deren Namen ich schon wieder vergessen habe. So eine unmögliche Person, ich wollte sie permanent...naja lassen wir das. Es gibt genug solch falscher Menschen auf der Welt und eigentlich ist es nur realistisch.

Das alles so vorhersehbar war, war für mich schon ein kleiner  Kritikpunkt. Ich mag das an Büchern einfach irgendwie nicht, wenn man sich alles schon am Anfang zusammen reimen kann. 

Trotzdem hat mich die Geschichte meist gut unterhalten. Irgendwann war ich auch mal genervt von Alara. Denn erst will sie alles nicht und dann von jetzt auf gleich ist alles super und sie will doch und plötzlich wird alles einfach so überstürzt und dann weiß sie doch wieder nicht....puh. Für sie und ihre Entwicklung und Seele ist das natürlich wichtig, aber ich fand es anstrengend.

Ein paar minimale Rechtschreibfehler sind mir auch aufgefallen, ja. Aber so extrem wie viele sagten, fand ich es wirklich nicht. Selbst in Büchern von großen Verlagen und tollen bekannten Schriftstellern schleichen sich Fehler ein. Die tun hier der Geschichte wirklich keinen Abbruch.

Fazit und Bewertung:

Trotz meiner kleinen Kritikpunkte hatte ich eine schöne Lesezeit mit der Geschichte. 
 Sicher werde ich auch weitere Bücher von ihr lesen. Allerdings hat mir ihr erstes Buch etwas besser gefallen, denn diese Bücher, die sich mit Trauer befassen liegen mir weniger. Wie man vielleicht oben schon bemerkt hat.

Für "The boy who knocked" vergebe ich


Kommentare:

  1. Hallo, :)
    mir ging es auch so, dass mir ihr erstes Buch viel besser gefallen hat. Vielleicht habe ich bei "The boy who knocked" auch nur zu kritisch gelesen, aber es gab einige Dinge, die mir daran nicht so gut gefallen haben. Es ist wirklich eher eine Geschichte für Zwischendurch und keine, über die man großartig nachdenken muss. Aber das ist ja auch mal gut. :)

    Liebe Grüße,
    Marina

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    1. Hallo Marina :)
      Ja ich finde es auch vollkommen ok, mal Bücher zu lesen, bei denen man nicht so großartig viel denken muss. Autoren hören das ja nicht so gerne, aber ich meine sowas dann auch wirklich nicht negativ. Man hat ja auch nicht immer so viel Ruhe, dass man komplizierte tiefgehende Literatur lesen kann und da kommt mir sowas genau richtig :)

      LG
      Anika

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