Mittwoch, 22. Juli 2015

"Die Sturmrose" von Corina Bomann





"Die Sturmrose"

Corina Bomann
Roman, Familiengeheimnis, Schicksal
553 Seiten
9,99 Euro als Taschenbuch









Inhalt:


Die frisch geschiedene Annabel startet mit ihrer kleinen Tochter Leonie einen Neustart auf der Insel Rügen. Dort hat sie sich ein schönes Haus gemietet und auch schon eine erste Werbekampagne in Aussicht.
Sie erhofft sich endlich wieder zu sich selbst zu finden und das geht nur in einem neuen Umfeld.
Als Annabel dann den alten Kutter "Sturmrose" im Hafen zum Verkauf liegen sieht, weiß sie, dass sie genau dieses Schiff braucht, um es zu schaffen. Sie spürt, dass die "Sturmrose" eine bewegende Vergangenheit haben muss.
Doch sie ist nicht die Einzige, die großes Interesse an dem Kutter hat. Auch der mysteriöse Christian scheint irgendwie mit dem Schiff verbunden zu sein.
Und auch Annabels eigene Vergangenheit scheint plötzlich eine große Rolle zu spielen.

Persönliche Meinung:

Der Schreibstil von Corina Bomann hat mir auch in diesem Buch wieder richtig gut gefallen. Der Schreibstil ist locker zu lesen und trotzdem werden so viele Emotionen rüber gebracht, dass ich oft sehr gerührt war.

Die Geschichte ist an vielen Stellen mega spannend und bewegend und gerade die zweite Hälfte habe ich einfach nur in mich aufgesogen.

In "Die Sturmrose" werden wir mit dem Thema DDR, Stasi und Flucht konfrontiert und ich muss sagen, dass ich wirklich baff war, wie wenig ich darüber im Grunde wusste. Zumal ein Teil meiner Familie dort gelebt hat und ich mir nie große Gedanken gemacht habe, wie das für sie gewesen sein muss. Alleine wegen dem Thema finde ich das Buch absolut empfehlenswert.

Aber natürlich nicht nur deswegen. Das komplette Buch ist einfach toll. Unsere Protagonistin Annabel mochte ich von Anfang an. Sie ist eine starke Frau und wundervolle Mutter und ich konnte ihre Gedanken und Empfindungen immer nachvollziehen.

Annabel hatte eine schwere Kindheit und diese wird hier in dem Buch nach und nach erzählt und zusammen gefügt. Teilweise habe ich da wirklich richtig mit gefiebert.

Auch Christian ist ein interessanter uns liebenswerter Charakter, den ich sehr mochte.

Da ich das Meer mit allem drum und dran sehr mag, gefiel mir natürlich, dass es an der Ostsee spielt und das Schiff so eine große Rolle spielt. Die Atmosphäre hat die Autorin auch sehr gut rüber gebracht.

Was mir sehr gefallen hat ist auch, dass einige Kapitel wieder in der Vergangenheit gespielt haben, nämlich zu Zeiten der DDR, wie ihr euch jetzt sicher schon denken konntet. Diese Kapitel haben mich total gefesselt.

Fazit und Bewertung:

"Die Sturmrose" hat mir sehr gut gefallen. Die erste Hälfte fand ich etwas "schleppender" als den Rest, aber dann konnte ich nicht mehr aufhören.
Das Buch ist auf jeden Fall zu empfehlen und ich werde weitere Bücher der Autorin mit Sicherheit lesen.

Für "Die Sturmrose" vergebe ich:




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