Donnerstag, 12. Mai 2016

"Die Flut" von Arno Strobel


"Die Flut"
Arno Strobel
Psychothriller
368 Seiten
9,99 Euro als Taschenbuch


Autor:

Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, gehört zu den erfolgreichsten deutschen Thrillerautoren. Alle seine Romane sind Bestseller. Bevor er sich ganz auf das Schreiben konzentrierte, arbeitete er lange bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg. Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier.

Inhalt:

Es ist NACHT, sie sind am Strand, HILFLOS, ihm AUSGELIEFERT, sie können sich nicht befreien, und dann kommt die FLUT …

Zwei Pärchen machen Urlaub auf Amrum. In dieser Zeit geschehen grausame Morde. Ein Superintelligenter ist am Werk, um nicht nur den perfekten Mord, sondern die „perfekte Mordserie“ zu begehen. Er entführt Paare und vergräbt nachts bei Ebbe die Frau bis zum Hals im Sand. Den Mann bindet er an einen Pfahl in der Nähe fest, so dass er dabei zusehen muss, wenn seine Frau bei Flut langsam ertrinkt.
Die beschauliche Insel Amrum hat er sich ausgesucht, weil dort normalerweise nie etwas passiert und ihm die entsprechenden Schlagzeilen sicher sind. Das ist es, was er möchte. Die ganze Welt soll erfahren, wie clever er ist. Und es sieht so aus, als hätte er damit Erfolg …

(Quelle Foto, Autoreninfo und Inhalt: Fischer Verlag)

Persönliche Meinung:

Wie es bei mir so oft ist, packte mich plötzlich die Lust und Laune mal wieder einen guten Thriller zu lesen und so schnappte ich mir " Die Flut" von Arno Strobel. Und war von den ersten Seiten an gefangen.
Ich kannte bisher nur "Das Dorf" von ihm. Und da wurde ja von vielen gesagt, es wäre eher ein "schlechtes" Buch von ihm. Mir gefiel es ja total und da dachte ich, kann ich ja bei dem Autor wirklich nix falsch machen, wenn andere Bücher noch besser sein sollen.

Wie grad schon geschrieben packte mich " Die Flut" sofort. Ich liebe Arno Strobels Schreibstil einfach. Er schreibt so spannend, fängt mich in jeder Seite und ich habe diesen Drang immer und immer weiter zu lesen. Hätte ich die Zeit gehabt, hätte ich das Buch sicher an einem Stück verschlungen. Leider ging das nicht, aber ich habe jede freie Minute das Buch zur Hand genommen. Dank der kurzen und knackigen Kapitel kann man auch immer mal während kleinen Pausen etc. ein Kapitel lesen. Ich liebe sowas ja.

Die Story an sich hat mir auch wahnsinnig gut gefallen. Mit Orten am Meer kann man mich ja eh immer locken und gerade mit der Nordsee verbinde ich persönlich auch ganz viel. Auf Amrum war ich zwar selbst noch nicht, aber Herr Strobel bringt die Atmosphäre der Insel quasi in unser Wohnzimmer. Das kenne ich zwar von tollen Liebesromanen, aber in einem Psychothriller kam mir das bisher noch nicht so oft vor. Jedenfalls bekam ich ganz schön fernweh *seufz*

In "Die Flut" haben wir es mit einigen Charakteren zu tun. Unsere 4 Touristen Michael, Julia, Andreas und Martina machen gemeinsamen Urlaub in dem Haus von Andreas und Martina. Die Männer sind eigentlich eher flüchtig bekannt und die Frauen kennen sich gar nicht. 
Ich muss sagen, dass ich Andreas und Martina von Anfang an nicht mochte. Martina die ewig rumzickt und Andreas, der sich irgendwie für was besseres hält.
Michael und Julia mochte ich gern. Vor allem Julia. 

Auch Kapitel aus Sicht des Mörders kommen immer wieder vor, was ich auch sehr mag. Man bekommt Einblicke in die Gedankenwelt. Ich frage mich ja sehr oft, was bewegt die Menschen dazu, so schreckliche Dinge zu tun. Und deswegen finde ich es sehr interessant von Beweggründen zu lesen. Auch wenn das natürlich so furchtbare Taten in keinster Weise rechtfertigt.

Da wir es ja hier mit einem Mörder zu tun haben, gibt es auch einige Polizisten, die in dieser Geschichte große und kleinere Rollen spielen.
 Allen voran den Hauptkommissar Harmsen und seinen Kollegen Diedrichsen, die extra aus Flensburg auf die Insel kommen um zu ermitteln. Harmsen ist auch so ein Fall für sich. Der böse Cop halt. Aber auch etwas geheimnisvoll und dadurch interessant. Ich mag es wenn auch die Ermittler so ihre privaten Sorgen und Problemchen haben.

Dann gibt es natürlich noch diverese Inselbewohner die immer mal wieder eine Rolle spielen. Da gab es einige, die ich sehr gern mochte und andere, die ich nicht so mochte. Jedenfalls sind ziemlich viele Arten von Charakteren abgedeckt, was ich wiederum total mag. Ich finde ja, es muss immer jemanden geben, den man nicht so leiden kann. 

"Die Flut" ist ein Psychothriller bei dem man die ganze Zeit über miträtseln kann, wer denn der Täter ist. Und ich liebe sowas! Ich hatte so viele verschiedene Leute im Verdacht und sogar als ich mir total sicher war, wurde ich wieder an der Nase herum geführt :D Sowas macht für mich aber in diesem Genre ein gutes Buch aus.

Fazit und Bewertung:

Ich bin schlichtweg sehr begeistert von diesem Buch. Für mich stimmt dort einfach alles. Der Schreibstil ist locker aber nicht langweilig, ganz im Gegenteil. Mich hat die Geschichte von Anfang bis Ende gepackt und ich hatte sehr viel Spaß daran mit den Polizisten quasi gemeinsam zu ermitteln und mein Kopf lief auf Hochtouren um heraus zu bekommen, wer der Mörder sein könnte.
Die Charaktere sind vielseitig und interessant. Und natürlich ist die ganze Art der Morde auch einfach nur spannend.

Kurz gesagt: "Die Flut" hat alles, was ich von einem solchen Buch erwarte. Ich kann es absolut empfehlen und vergebe:












Kommentare:

  1. Hallo Anika, :)
    tolle Rezi. :) Ich habe das Buch seit einer Lesung des Autors auf dem SuB. Die Lesung war schon echt gut, deshalb musste ich das Buch dann kaufen und natürlich signieren lassen. ;) Freut mich sehr, dass dir das Buch so gut gefallen hat. :)

    Liebe Grüße,
    Marina

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    1. Hi Marina :)
      Danke für deinen lieben Kommentar. Wow eine Lesung, da bin ich ja glatt neidisch. Du musst das Buch unbedingt lesen. Ich bin gespannt auf deine Meinung.

      Liebe Grüße,
      Anika

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