Sonntag, 19. Juni 2016

Lasst uns quatschen über: Wie ich Hundemama wurde

Hi ihr Lieben =)

Heute habe ich mal wieder einen etwas privateren Post für euch der auch absolut nix mit Büchern zu tun hat.
Heute geht es um unseren Hund und wie wir überhaupt dazu kamen.

Mein Mann ist ein absoluter Hundemensch. Ich hmmm naja es ging so. Ich fand Hunde toll und liebte es gassi zu gehen. Aber einen eigenen wollte ich erst einmal nicht haben. Der Hauptgrund war eigentlich, dass ich mir das absolut nicht zugetraut habe. Nager, Vögel, Katzen...alles schon gehabt. Aber einen eigenen Hund? Uff. Vielleicht irgendwann mal. Wenn wir nicht mehr hier wohnen. Dann aber einen schönen großen Hund, der mich im dunkeln auch bewacht.
 So war der eventuelle Plan.


Nun trat aber Nicki in unser Leben. Zu ihrer Herkunft gibt es leider nicht viel zu sagen. Auch zur Rasse nichts. 
 Sie wurde in der Familie, in der sie damals lebte misshandelt. Dies wurde von einem Jungen mehrfach beobachtet woraufhin sie dort "freigekauft" wurde und letztlich im Tierschutzverein Mensch und Tier Bingen landete, in dem meine Schwiegermutter arbeitet. Sie versorgt mich regelmäßig mit Fotos von den Schützlingen und so war es auch bei Nicki. Da jemand anderes aus unserer Familie auf der Suche nach einem Hund war nahm alles seinen Lauf und Nicki kam geschätzten 5 Monaten hier nach Duisburg in die Familie. Dort klappte es aber leider nicht. Manchmal passt der Hund einfach nicht zum Menschen oder umgekehrt und so kam es, dass Nicki Hals über Kopf zu uns kam. Das ganze war so kurzfristig, dass zwischen der Entscheidung sie auf zu nehmen und dem Zeitpunkt an dem sie hier an kam nicht mal 24 Stunden und 0 Stunden Schlaf lagen.

 Am 17. Oktober 2015 kam die süße kleine Maus dann mit ca. 5,5 Monaten in unser Leben:


















Man konnte ihr ansehen, dass sie wirklich viel mitgemacht hatte in ihren ersten Lebensmonaten. Und auch am Verhalten hat man es ganz deutlich gemerkt. Sehr ängstlich und schreckhaft und vor allem war es ein Kampf sie stubenrein zu bekommen.
 Alles in allem waren die ersten Monate purer Stress und eine Zeit in der ich mich oft selbst in Frage gestellt habe. Natürlich war mir klar, dass da viel Arbeit auf mich zukam. Immerhin arbeitet mein Mann den ganzen Tag und mein Sohn ist noch ein Kind. Klar kann er helfen, aber die Verantwortung liegt eben zum größten Teil bei mir. Und ich dachte sehr oft, dass ich es nicht schaffe oder mich doch übernommen habe. Es sind viele Tränen geflossen, denn hergeben wollte ich meinen kleinen Engel absolut nicht mehr. Also musste es irgendwie klappen. Und meine ganze Aufmerksamkeit galt (neben meinem Kind natürlich <3) der kleinen Maus.
Und was soll ich sagen...nachdem ich aufhörte mich selbst so unter Druck zu setzen und die Zeit einfach zu genießen und nicht ständig Angst zu haben ich mache alles falsch...lief es immer besser. 

Mittlerweile ist Nicki 13 Monate alt und ein waschechter pubertierender Junghund. Sie ist aufgeweckt, sehr aktiv und hat viel  zu viel Blödsinn im Kopf. Und treibt mich täglich in den Wahnsinn xD Das schreibe ich natürlich mit einem Lächeln im Gesicht, denn ich liebe die Kleine einfach. Und sie bringt mich so oft zum lachen, dass man gar nicht böse sein kann wenn sie mal wieder das Lieblingslesezeichen zerbissen hat ;-) Aktuell ist jeder Tag ein kleines Abenteuer. Nicht nur was das Blödsinn machen angeht. Nee sie ist auch launenhaft wie sonst was. Aber man sagte mir, das hört irgendwann auch wieder auf xD

Natürlich habe ich auch noch ein paar aktuelle Fotos für euch:







Wie ihr seht, sie hat sich wirklich gemacht und ich bin wahnsinnig stolz auf die Maus und irgendwie auch auf mich. Das mag sich doof anhören, aber ich bin wirklich sehr oft verzweifelt und dachte ich mache alles falsch was nur geht. Natürlich mache ich mit großer Sicherheit auch Fehler, wer ist schon fehlerfrei? Aber wir haben uns wirklich gut zusammen gerauft und ein Leben ohne Nicki ist für mich nicht mehr vorstellbar. Mir war vorher nicht bewusst, wie sehr ein Hund mein Leben bereichern würde. Welche Seiten in mir noch stecken. Und das ich ganz und gar ein Hundemensch bin! Ich liebe es mit ihr die Natur zu entdecken und bin einfach glücklich, dass sie da ist und hoffentlich sehr sehr sehr viele Jahre leben wird <3

Habe ich auch Hundebesitzer unter meinen Lesern? Wenn ja, was für Hunde habt ihr und wie kamt ihr zum Hund?

Liebste Grüße,

eure Anika

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